Digitalknast öffnen:
Mehr Sichtbarkeit für alle im Netz

Wer wir sind

Worum es geht

Wer auf Facebook, TikTok und Instagram einen Link zu einem ein Angebot außerhalb der Plattform postet, der wird sofort bestraft: mit weniger Reichweite, weniger Sichtbarkeit, weniger Publikum. Manche Plattformen (z. B. Instagram) verbieten solche Links in Beiträgen gleich vollständig (und erlauben nur „Link in Bio“).

Um unsere Aufmerksamkeit ganz an sich zu fesseln, hat Big Tech seine Plattformen in digitale Gefängnisse verwandelt. Die Bundesländer haben jetzt die Chance, uns daraus zu befreien: Im Entwurf des Digitalen Medienstaatsvertrags planen sie immerhin, die Benachteiligung bestimmter Inhalte zu verbieten. Doch das geht nicht weit genug. Wir fordern: Outlinkfreiheit für alle!

Deshalb fordern wir die Ministerpräsident*innen der Bundesländer und die Rundfunkkommission auf:

  1. Plattformen müssen ihren Nutzern ermöglichen, auf allen Ebenen Outlinks zu setzen – in Texten, Bildern, Videos. Diese Links müssen direkt zu den angebotenen Inhalten außerhalb der Plattform führen, Plattformen dürfen Nutzer nicht im In-App-Browsern weiter gefangenhalten.
  2. Die Outlink-Diskriminierung muss für alle Inhalte verboten werden: Das Nicht-Diskriminierungsgebot des § 94 Digitale Medienstaatsvertrag darf sich nicht nur auf journalistisch-redaktionelle Angebote beschränken, sondern muss auf alle Inhalte – Websites von Vereinen und Initiativen, Blogs, Podcasts, Kulturschaffende, kleine und mittlere Unternehmen, Bildung und Wissenschaft, private Nutzer*innen – erweitert werden.
  3. Keine algorithmische Bestrafung von Links: Plattformen und Intermediäre mit großer Marktmacht dürfen Inhalte mit externen Links nicht mehr in Reichweite, Sichtbarkeit oder Auffindbarkeit benachteiligen – ohne Ausnahme und ohne Hintertürchen.
  4. Wirksame Kontrolle durchsetzen: Die Einhaltung der Outlinkfreiheit muss wirksam überwacht und bei Verstößen konsequent sanktioniert werden – unabhängig davon, wer verlinkt. Das bedeutet auch einen unabhängigen, freien Zugang für Wissenschaft und Forschung, um die Wirkungsweise von Algorithmen transparent nachzuweisen.

Das offene Internet ist ein demokratisches Gut. Jede Stimme zählt – egal ob sie aus einer Redaktion, einem Atelier oder einem Wohnzimmer kommt. Zeichnet den Digitalen Medienstaatsvertrag nur mit voller Outlinkfreiheit für alle!

Adressaten

An die Ministerpräsident*innen der Bundesländer und die übrigen Mitglieder der Rundfunkkommission der Länder

Warum ist das wichtig?

Stell dir vor, du erzählst deinen Freundinnen von einem tollen Buch, einem Verein, einem Blog – und plötzlich verbietet Dir jemand das Wort. Genau das passiert gerade im Netz: Facebook, Instagram, TikTok und andere Plattformen benachteiligen Inhalte, die per Link auf Angebote außerhalb der Plattform verweisen – sogenannte „Outlinks“. Entweder lassen sich solche Links gar nicht setzen (etwa in Instagram-Posts). Oder der Algorithmus straft uns ab und zeigt Posts nur noch selten an, wenn sie auf die eigene Website, den Podcast, die Bürgerinnen-Initiative oder den Kulturverein verlinken. Das bedeutet: Keine Reichweite, keine Klicks – und ein Post erreicht fast niemanden mehr!

Das ist kein Zufall, sondern Geschäftsmodell: Plattformen halten uns, unsere Gedanken und Inhalte bei sich gefangen. Jeder Klick, der weg von der Plattform führt, entzieht ihnen Daten und Aufmerksamkeit und generiert weniger Werbeeinnahmen. Deshalb unterdrücken Plattformen gezielt Links nach außen – und mit ihnen alle Menschen, die im Netz unabhängig sein wollen: Bloggerinnen, Kreative, kleine Unternehmen, Vereine, Bildungsträger, Initiativen und ganz normale Nutzerinnen.

Das beschädigt unsere Demokratie und unsere Meinungsvielfalt. Weil nur noch sichtbar ist, was innerhalb der Monopol-Plattformen passiert, ist das ehemals offene Internet zu einem Gefängnis geschrumpft. Links sind so etwas wie das Lebenselixier des Internets.

Jetzt werden die Bundesländer tätig – aber nur halbherzig: Die Rundfunkkommission der Länder verhandelt derzeit den Digitalen Medienstaatsvertrag. Der Entwurf des §94 verbietet immerhin erstmals großen Plattformen und Medienintermediären, journalistisch-redaktionelle Angebote durch die Benachteiligung von Verlinkungen zu diskriminieren. Das ist ein wichtiger erster Schritt – aber er reicht nicht. Eine Tageszeitung dürfte nach diesem Entwurf zwar künftig unbenachteiligt verlinken. Die Bürgerinitiative um die Ecke, der Solo-Selbstständige mit seiner Website, der Verein, die Künstlerin, der Podcast ohne Redaktionssiegel – sie alle aber bleiben im Digitalknast gefangen.

Wir sagen: Ein freies Internet für wenige ist kein freies Internet. Alle sollen die Freiheit haben Inhalte zu verlinken, ohne dafür bestraft zu werden.

Hintergrund

SaveSocial hatte seit seiner Entstehung den digitalen Freiheitsentzug und die digitale Gefangennahme der Nutzer („Lock-In“) durch die Monopolplattformen zu einer zentralen Forderung gemacht. Ein erster Erfolg war die Aufnahme unserer Forderung der Befreiung der Outlinks in die Koalitionsvereinbarung. Jetzt haben wir die einmalige Chance, das Netz in seiner Substanz zu ändern – und einen echten Schritt zu machen, bei der wir in einer zentralen Dimension die digitale Gefangennahme beenden und die Fremdbestimmung und Bevormundung der Nutzer durch die Tech Konzerne zu stoppen. Dafür sollten wir jetzt mit allen Mitteln kämpfen. Der Ball liegt direkt vor dem Tor: Jetzt dürfen wir nicht lockerlassen, bis dieser Punkt konsequent und ohne Abstriche umgesetzt wird.

Wer den Aufruf unterstützt

Save Social – Networks For Democracy gUG

Digitalcourage e. V.

Illustratoren Organisation e. V.

Prof. Martin Andree, Autor „Krieg der Medien“

Cathleen Berger, Digital- und Nachhaltigkeitsexpertin

Prof. Dr. Mario Birkholz, TU Berlin und Aktionsbündnis neue soziale Medien

Ralph Caspers, Autor & Moderator

John Cohen, Buchhändler

Prof. Dr. Leonard Dobusch, Universität Innsbruck

Horst Evers, Autor und Kabarettist

Sascha Foerster, bonn.digital

David Gaedt, Gründer Good News Magazin

Nina George, Autorin

Tim Goebel, Schoepflin-Stiftung

Sandra Goldschmidt, Landesbezirksleiterin ver.di Hamburg & stv. Vors. NDR Rundfunkrat

Prof. Dr. Andreas Hepp, Kommunikationswissenschaftler und Sprecher des ZeMKI, Universität Bremen

Prof. Dr. Gabriele Hooffacker, HTWK Leipzig

Jutta Horstmann, Open Source Strategist, Founder

Lars Jessen, Regisseur

Dota Kehr, Sängerin

Prof. Ulrich Kelber, Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit a.D.

Marc-Uwe Kling, Autor

Florian König, Geschäftsführer King Consult

Sebastian Klein, Mitgründer Karma Capital & Neue Narrative

Dr. Astrid Deilmann, Geschäftsführende Vorständin Campact e.V.

Anke Domscheit-Berg, Publizistin

Henning Krause, Scientists for Future

Anna Lührmann, Mitglied des Bundestags (Grüne)

Marco Maas, Datenjournalist, Geschäftsführer Datenfreunde GmbH

Axel Martens, Fotograf

Johannes Mirus, Berater für digitale Kommunikation

Hanna Möllers, Juristin (Ass. Jur., LL. M.)

Frederik Obermaier, Mitgründer und Direktor Paper Trail Media GmbH

Heike Ollertz, Geschäftsführerin FREELENS

Sascha Pallenberg, Tech-Blogger

Kai Pannen, Kinderbuchautor, Illustrator

Samuel Philipp & Dennis Henke, Gründer Ossrox UG

Stefan Proksch, Podcaster

Kai Rüsberg, Journalist

Rocko Schamoni, Schriftsteller, Regisseur, Musiker, Künstler

Prof. Dr. Tanjev Schultz, Journalistisches Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Saša Stanišić, Schriftsteller

Björn Staschen, Geschäftsführer Save Social

Ralf Stockmann, Podcaster

Dirk von Gehlen, Director Think Tank SZ-Institut

Dr. Eckart von Hirschhausen, Wissenschaftsjournalist und Gründer der Stiftung Gesunde Erde-Gesunde Menschen

Prof. Dr. Harald Wehnes, Sprecher des Präsidiumsarbeitskreises „Digitale Souveränität“ der Gesellschaft für Informatik e.V.

Ellen Heinrichs, Geschäftsführerin Bonn Institute

Dietmar Knecht, Landesvorsitzender dbb m-v und Stv. Vorsitzender NDR Rundfunkrat

Christian Bollert, Journalist & Mitgründer Podcast-Radio detektor.fm

Selbst unterzeichnen

Gemeinsam das Internet zurückerobern: Aufgrund der großen Resonanz schon vor der Veröffentlichung haben wir uns dazu entschieden, Unterstützende über die Plattform WeAct zu sammeln:

Möchtest Du uns auf andere Art unterstützen? Dann freuen wir uns über eine Nachricht über unsere Kontaktseite.

Datenschutz-Übersicht

Wer wir sind

Wir haben uns zusammengetan, um das Internet zurückzuerobern und soziale Netzwerke als demokratische Kraft zu retten.

Die Adresse unserer Website ist http://www.savesocial.eu.

Verantwortliche Stelle im Sinne der DSGVO

Verantwortlicher für die in dieser Datenschutzerklärung beschriebenen Datenverarbeitungen im Sinne der Art. 24, Art. 4 Nr. 7, Art. 13 Abs. 1 lit. a DSGVO ist die

Save Social – Networks For Democracy gUG
Geschäftsführer: Björn Staschen
Emil-Andresen-Str. 47 K
22529 Hamburg, Deutschland
bjoern@savesocial.eu

Unterzeichnen

Wer unsere Initiative unterschreibt, hinterlässt über die Petitionsplattform „WeAct“ des Campact e.V., Friedrichstr. 155 – 10117 Berlin (nachfolgend nur „Campact“) die Daten, die im „Unterzeichnen“-Formular angezeigt werden (i. d. R. Petitionsunterschrift, Vor- und Nachname, Postleitzahl und E-Mail-Adresse) sowie seine Standortinformationen, außerdem seine IP-Adresse und den User-Agent-String (damit wird der Browser identifiziert), um die Erkennung von Spam zu unterstützen.

Die Datenverarbeitung erfolgt auf der Grundlage Deiner freiwilligen Eingabe und beruht damit auf Deiner Einwilligung gem. Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a DSGVO.

Weiter Datenschutzhinweise zu „WeAct“-Petitionen findest Du auf https://www.campact.de/ueber-campact/datenschutz/#weact.

Aus der E-Mail-Adresse kann eine anonymisierte Zeichenfolge erstellt (auch Hash genannt) und dem Gravatar-Dienst der WordPress-Entwicklerfirma übergeben werden, um zu prüfen, ob du diesen benutzt. Die Datenschutzerklärung des Gravatar-Dienstes findest du hier: https://automattic.com/privacy/. Nachdem Du als Unterstützender freigegeben wurdest, werden Dein Name und ggf. Deine Funktion auf der Website aufgeführt.

Cookies

WordPress sammelt nur die zur Funktion nötigen Cookies. Deren Einsatz beruht damit auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, § 25 Abs. 2 TDDDG.

Eingebettete Inhalte von anderen Websites

Beiträge auf dieser Website können eingebettete Inhalte beinhalten (z. B. Videos, Bilder, Beiträge etc.). Eingebettete Inhalte von anderen Websites verhalten sich exakt so, als ob der Besucher die andere Website besucht hätte.

Diese Websites können Daten über Dich sammeln, Cookies benutzen, zusätzliche Tracking-Dienste von Dritten einbetten und deine Interaktion mit diesem eingebetteten Inhalt aufzeichnen, inklusive deiner Interaktion mit dem eingebetteten Inhalt, falls du ein Konto hast und auf dieser Website angemeldet bist.

Mit wem wir Daten teilen

Soweit in dieser Datenschutzerklärung nicht explizit beschrieben, teilen wir Deine personenbezogenen Daten mit niemandem außer den Besuchenden dieser Website, die die Namen der Erst-Unterzeichnenden erfahren, wenn diese zugestimmt haben.

Wie lange wir Daten speichern

Wer unseren Aufruf unterschreibt, stimmt bis zum Abschluss einer Petition oder bis zum Widerruf seiner Einwilligung der zeitlich unbegrenzten Speicherung der überlassenen Daten und der Veröffentlichung zu.

Wohin Deine Daten gesendet werden

Die Daten von Unterstützenden könnten von einem automatisierten Dienst zur Spam-Erkennung untersucht werden. Dafür nutzen wir das DSGVO-konforme Plugin WP Armour. Die Rechtsgrundlage hierfür ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

twingle

Diese Website nutzt das Spendenformular der twingle GmbH, Prinzenallee 74, 13357 Berlin. Die twingle GmbH stellt für dieses Spendenformular die technische Plattform für den Spendenvorgang zur Verfügung. Die von Dir bei der Spende eingegebenen Daten (z.B. Adresse, Bankverbindung etc.) werden von twingle lediglich zur Abwicklung der Spende auf Servern in Deutschland gespeichert. Wir haben mit twingle einen Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung abgeschlossen und setzen bei der Nutzung des Spendenformulars von twingle die strengen Vorgaben der EU Datenschutzgrundverordnung und der deutschen Datenschutzbehörden vollständig um.
Die Übermittlung Deiner Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung) und Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Verarbeitung zur Erfüllung eines Vertrags). Soweit Du die Einwilligung zur Datenverarbeitung erteilt hast, kannst Du Deine Einwilligung jederzeit widerrufen. Ein Widerruf wirkt sich auf die Wirksamkeit von in der Vergangenheit liegenden Datenverarbeitungsvorgängen nicht aus.

matomo

Im Spendenformular von twingle werden unter Einsatz der Webanalysedienst-Software Matomo (www.matomo.org), einem Dienst des Anbieters InnoCraft Ltd., 150 Willis St, 6011 Wellington, Neuseeland, („Matomo“) auf Basis des berechtigten Interesses von twingle an der statistischen Analyse des Nutzerverhaltens zu Optimierungszwecken gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO Daten gesammelt und gespeichert. Aus diesen Daten können zum selben Zweck pseudonymisierte Nutzungsprofile erstellt und ausgewertet werden. Hierzu können Cookies eingesetzt werden. Bei Cookies handelt es sich um kleine Textdateien, die lokal im Zwischenspeicher des Internet-Browsers des Seitenbesuchers gespeichert werden. Die Cookies ermöglichen unter anderem die Wiedererkennung des Internet-Browsers. Die mit der Matomo-Technologie erhobenen Daten (einschließlich Deiner pseudonymisierten IP-Adresse) werden auf Servern von twingle verarbeitet. Die durch das Cookie erzeugten Informationen im pseudonymen Nutzerprofil werden nicht dazu benutzt, den Besucher dieser Website persönlich zu identifizieren und nicht mit personenbezogenen Daten über den Träger des Pseudonyms zusammengeführt.

Für Neuseeland besteht ein Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission.

Spenden und Newsletter mit CiviCRM

Save Social nutzt als Kontaktdatenbank zur Versendung ihrer Newsletter und zur Abwicklung der Spenden (neben twingle, siehe oben) die Open-Source-Software CiviCRM. Newsletterabonnements werden CiviCRM nach dem Double-Opt-In-Verfahren hinzugefügt und können über die im Fußbereich jeder Aussendung verfügbaren Abmelde- bzw. Opt-Out-Links von Abonnenten selbst wieder entfernt bzw. gekündigt werden. Eine Löschung der in CiviCRM gespeicherten Abonnentendaten erfolgt durch Save Social. Die CiviCRM-Datenbank wird im Auftrag von Save Social von Uberspace (Kaiserstraße 15, 55116 Mainz) gehostet. Auf die in der Software gespeicherten Daten haben ausschließlich Mitarbeiter von Save Social und Uberspace zu beauftragten Servicezwecken Zugriff. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht. Datenverarbeitende Stelle ist grundsätzlich Save Social.

Zu den verarbeiteten Daten können insbesondere, aber nicht ausschließlich, die folgenden Datenkategorien gehören:

  • Name, Anrede, Kontaktdaten, E-Mail-Adressen
  • Position, Funktion, Qualifikation, Zugehörigkeit zu Organisation
  • Beziehungen zwischen Organisationen bzw. Personen und Organisationen
  • Interessenfelder, Themenbereiche, Expertise
  • Angaben zu Mitgliedschaft
  • Angaben zu Spenden, Zuwendungen
  • Tags, Gruppen, Mailinglisten
  • Kommunikationshistorie und -präferenzen
  • Einwilligungen, Abonnements von Newslettern
  • Logfiles, Einwilligungshistorie, IP-Adressen, Zeitstempel
  • ggf. weitere personenbezogene Daten, die die Europäische Bewegung Deutschland e.V. in CiviCRM hinzufügt

Der Kreis der von der Datenverarbeitung betroffenen Personen wird durch Save Social bestimmt und kann insbesondere die folgenden Personengruppen beinhalten:

  • Beschäftigte der Auftraggeber:innen
  • Abonnent:innen der Auftraggeber:innen
  • Mitglieder der Auftraggeber:innen
  • Spender:innen der Auftraggeber:innen
  • Ehrenamtliche
  • Beschäftigte oder Ansprechpartner:innen bei Dienstleistern, Partnerorganisationen, Projektpartner:innen, Lieferant:innen, Fördermittelgebern der Auftraggeber:innen
  • Beschäftigte oder Ansprechpartner:innen bei Presseorganisationen, Regierungsinstitutionen, Behörden, Ministerien, Interessenvertretungen, Unternehmen, Vereinen, Stiftungen, Non-Profit-Organisationen
  • ggf. weitere Personengruppen, die die die Europäische Bewegung Deutschland e.V. in CiviCRM hinzufügt

CiviCRM ist ein Customer Relationship Management System (CRM) für Non-Profit-Organisationen. Weitere Informationen unter civicrm.org.

Die Einwilligung in den Newsletter-Versand kannst Du gemäß Art. 7 Abs. 3 DSGVO jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Hierzu musst Du uns lediglich über Ihren Widerruf in Kenntnis setzen oder den in jedem Newsletter enthaltenen Abmeldelink betätigen.

Newsletter-Versand und Einsatz von Brevo

Wir nutzen für den Versand von E-Mails (z.B. Newsletter) den Dienst Brevo der Sendinblue GmbH, Köpenicker Straße 126, 10179 Berlin. Brevo ermöglicht es uns, E-Mails zu versenden, die Empfängerdaten zu verwalten und statistische Auswertungen (z. B. Öffnungs- und Klick-Analysen) durchzuführen. Die Verarbeitung Deiner personenbezogenen Daten erfolgt dabei ausschließlich in unserem Auftrag und nach den Weisungen gemäß einem Vertrag zur Auftragsverarbeitung (Art. 28 DSGVO), den wir mit Brevo geschlossen haben.
Zu Deinen verarbeiteten personenbezogenen Daten gehören insbesondere E-Mail-Adresse, Name (sofern angegeben), technische Informationen zur Nutzung der Newsletter sowie Datum und Uhrzeit der Anmeldung. Die Datenverarbeitung dient ausschließlich dem Versand und der Analyse unserer E-Mails sowie der Verwaltung Deiner Anmeldung zu unserem Newsletter.
Die Verarbeitung wird entweder auf Grundlage unseres berechtigten Interesses gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO daran, mit Dir nach Deiner erklärten Unterstützung mit Dir betreffend die Initiative in Kontakt treten zu können, oder auf Grundlage Deiner Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO vorgenommen, die Du uns im Rahmen der Newsletter-Anmeldung erteilst. Du kannst diese Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z. B. über den Abmeldelink, der in jedem Newsletter enthalten ist, oder durch eine direkte Mitteilung an uns. Nach Deinem Widerruf/Deiner Abmeldung wird Deine E-Mail-Adresse ggf. in einer Sperrliste (Blacklist) gespeichert werden, um zukünftige, unbeabsichtigte Zusendungen zu verhindern. Diese Sperrung dient dem gesetzlichen Zweck der Versand-Compliance und wird ggf. auf Grundlage unseres berechtigten Interesses gespeichert.

Detaillierte Informationen zur Datenverarbeitung durch Brevo findest Du unter https://www.brevo.com/de/legal/privacypolicy/.

Betroffenrechte

Als betroffene Person im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO stehen Dir die folgenden Rechte zu:

Recht auf Auskunft

Du hast gemäß Art. 15 DSGVO das Recht, Auskunft darüber zu verlangen, ob und welche personenbezogenen Daten wir über Dich verarbeiten.

Recht auf Berichtigung

DU hast gemäß Art. 16 DSGVO das Recht, unverzüglich die Berichtigung unrichtiger oder die Vervollständigung Deiner bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten zu verlangen.

Recht auf Löschung

Du hast gemäß Art. 17 DSGVO das Recht, die Löschung Deiner personenbezogenen Daten zu verlangen, sofern keine gesetzlichen oder vertraglichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.

Recht auf Einschränkung der Verarbeitung

Du hast gemäß Art. 18 DSGVO das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Deiner personenbezogenen Daten zu verlangen, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür vorliegen.

Recht auf Datenübertragbarkeit

Du hast gemäß Art. 20 DSGVO das Recht, die Dich betreffenden personenbezogenen Daten, die Du uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten oder deren Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu verlangen, soweit dies technisch machbar ist.

Recht auf Widerspruch

Du hast gemäß Art. 21 DSGVO das Recht, aus Gründen, die sich aus Deiner besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung Deiner personenbezogenen Daten Widerspruch einzulegen, sofern diese auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder lit. f DSGVO erfolgt.

Werden Deine personenbezogenen Daten zum Zwecke der Direktwerbung verarbeitet, hast Du das Recht, jederzeit Widerspruch gegen diese Verarbeitung einzulegen.

Recht auf Widerruf einer Einwilligung

Sofern die Verarbeitung Deiner personenbezogenen Daten auf Deiner Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO beruht, kannst Du diese Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt hiervon unberührt.

Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde

Du hast gemäß Art. 77 DSGVO das Recht, sich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde zu beschweren, wenn Du der Ansicht bist, dass die Verarbeitung Deiner personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt. Zuständig ist insbesondere die Datenschutzaufsichtsbehörde Deines üblichen Aufenthaltsortes, Deines Arbeitsplatzes oder des Ortes des mutmaßlichen Verstoßes.

Zur Ausübung Deiner Rechte kannst Du Dich jederzeit an die im Abschnitt „Verantwortliche Stelle“ genannten Kontaktdaten wenden.